Praktikum für Pharmazeuten
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Versuche

Literaturhinweise, alte Klausuren und Musterprotokoll

Literatur/Klausuren (Link)

Als Vorlage für Ihre Auswertungen dient dieses Musterprotokoll [pdf, 273 kB].


Statistik

Messen mit Unsicherheiten (MUS)

Hier wird das Konzept der Messunsicherheit vorgestellt. Mit einfachen, selbst durchzuführenden Messungen werden Messwerte generiert, auf deren Basis die Fortpflanzung von Unsicherheiten durchgerechnet wird.

Versuchsanleitung [pdf, 214 kB]


Mechanik

Flüssigkeiten (FLU)

Bestimmung der Viskosität von Öl oder Spülmittel mit Hilfe des Kugelfallviskosimeters, sowie der von Wasser mit Hilfe des Hagen-Poiseuille Gesetzes. Blut strömt in Adern. Die entsprechende Physiologie setzt einerseits voraus Vertrautheit mit dem Begriff "Viskosität", d. h. seiner quantitativen Definition, sowie Benennung in SI-Einheiten, andererseits sind Grundkenntnisse über das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten in Röhren als einfachste Modellbildung unumgänglich.

Bestimmung der Oberflächenspannung von Wasser. Die Physiologie der Lungenaveolen setzt entsprechende Kenntnisse voraus.

Versuchsanleitung [pdf, 495 kB]


Thermodynamik

Kalorimetrie (KAL)

Bestimmung der Wärmekapazität von Wasser, Aluminium und Blei, sowie der spezifischen Schmelzenergie von Eis. Der menschliche Körper arbeitet als exzellent thermostatisierter katalytischer "Ofen". Die entsprechende Physiologie setzt Grundkenntnisse in der Wärmelehre voraus. Im Versuch werden diese und die Wärmeausbreitungsmechanismen vermittelt.

Versuchsanleitung [pdf, 306 kB]

Versuchsaufbau [jpg, 814 kB]

Gase (GAS)

Experimentelle Bestimmung der Boltzmann-Konstante und des absoluten Temperaturnullpunktes.

Atemluft (bei Zimmertemperatur) kann in guter Näherung als ideales Gas betrachtet werden. Der Versuch stellt Grundlagen für die Physiologie der arbeitenden Lunge bereit.

Versuchsanleitung [pdf, 877 kB]

Versuchsaufbau, Teilversuch 1-3 [jpg, 319 kB]


Optik

Optische Phänomene (OPT)

Bestätigung des Brechungsgesetzes; Bestimmung der Brechzahl von Glas und einer Flüssigkeit. Ermittlung des Grenzwinkels der Totalreflexion, sowie des Brewsterwinkels für verschiedene Mediengrenzen. Messung der Wellenlänge mit Hilfe von Beugung, Bestimmung des Drehwinkels polarisierten Lichts beim Durchgang durch optisch aktive Substanzen, und damit der Zuckerkonzentration einer Lösung.

Der Versuch soll anschauliche experimentelle Erfahrung vermitteln bezüglich der obengenannten Begriffe, und damit die üblichen Strichzeichnungen der Bücher mit anschaulichem Inhalt versehen.

Versuchsanleitung [pdf, 410 kB]

Linsen (LIN)

Bestimmung der Brennweite von Linsen in Luft, sowie Messung der sphärischen Aberration und des Astigmatismus. Untersuchung des Abbildungsvorgangs in einem optischen Wannenmodell des Auges.

Der Versuch demonstriert modellmäßig (fast) alle grundlegenden, geometrisch-optischen Abbildungsprobleme im Auge.

Versuchsanleitung [pdf, 282 kB]

Mikroskop (MIK)

Übung im Umgang mit dem Mikroskop, Bestimmung von Objektiv- und Gesamtvergrößerung, Bestimmung der numerischen Apertur und des Auflösevermögens. Bestätigung der Abbeschen Theorie. Kalibrieren eines Okularmikrometers mit anschließender Messung. Es wird vor allem vermittelt, wie man das subjektive Empfinden der "Bildqualität" messbar quantifiziert. Der Versuch steht damit Modell auch für die Elektronenmikroskopie.

Versuchsanleitung [pdf, 248 kB]


Elektrizität

Grundlagen zellulärer Erregbarkeit (ZEL)

Dieser Versuch stellt die elektrischen Grundbegriffe als Basis für die Elektrophysiologie vor.

Zunächst werden die geometrischen Abhängigkeiten des elektrischen Widerstands (als Modell für den Innenwiderstand einer langgezogenen Nervenzelle) untersucht. Es folgt die Aufnahme der Kennlinien eines Ohmschen Widerstandes und eines Modells für die Ionenkanäle einer Zellmembran. Schließlich wird für drei Typen von Nervenzellen die Längskonstante als Maß für die Weite der elektrotonischen Erregungsausbreitung bestimmt.

Versuchsanleitung [pdf, 482 kB]

Akustische und elektrische Signale (SIG)

Darstellung akustischer Signale. Obertonspektrum und menschliches Hörvermögen. Auf- und Entladekurve eines Kondensators. RC-Glied zur Beschreibung einer Membran, sowie Veränderungen durch Myelin.

Mit einem Oszilloskop können schnell veränderliche Vorgänge gemessen werden. Die Möglichkeiten eines solchen Geräts werden sie anhand akustischer und elektrischer Signale kennen lernen. Neben der Anwendung der Fouriertransformation zur Analyse von Signalen wird auch ein Modell für die Membran einer Nervenzelle erarbeitet.

Versuchsanleitung [pdf, 313 kB]

Elektrokardiographie mit dem Oszilloskop (EKO)

Übung im Umgang mit einem Oszilloskop. Frequenzmessung und Messung des eigenen EKGs. Da man mit dem Gerät (kleine) Spannungen nahezu stromlos messen kann, sind seine Anwendungsmöglichkeiten in der experimentellen Physiologie vielfältig. Die zeitliche Kürze von EKG- und EEG-Signalen macht das Oszilloskop zum geeigneten Messinstrument in diesem Zusammenhang.

Versuchsanleitung [pdf, 2121 kB]


Atomphysik

Radioaktivität (RAD)

Messung der Absorption von gamma-Strahlen durch Blei oder Aluminium, sowie Bestimmung der Aktivität einer auf Grund des Tschernobyl-Fallouts mit 137Cs belasteten Milchpulverprobe aus dem Jahre 1986. Die Verwendung von Szintillationszählern mit angeschlossenen Rechnern ermöglicht die Aufnahme von Energiespektren und damit die Probenidentifikation. Im Versuch werden speziell die physikalischen Grundlagen für die medizinische Radiologie vermittelt.

Versuchsanleitung [pdf, 713 kB]

Versuchsaufbau [mp4, 1793 kB]

Oszilloskop, Teilversuch 1 [mp4, 3133 kB]

Bildschirm des Oszilloskops, Teilversuch 1 [mp4, 1034 kB]

Für Betreuerinnen*: Die Bedienung des Demonstrationsaufbaus kann der Ergänzung zur Versuchsanleitung [pdf, 142 kB] entnommen werden.